Das Internet ist für uns nichts Neues und das unsere Angie schon zwei Legislaturperioden überlebt hat ist für mich überraschend.
Viele Informationen kann man schnell und einfach bekommen. Das Internet ist eine riesige Datenbank, wo man allerhand Informationen, Videos usw. bekommt. Egal um was es geht. Was wären wir ohne Preissuchmaschinen. Beim World Wide Web treffen alle Regeln des vollkommen Marktes zu.
In der letzten Zeit gibt es keine positiven Nachrichten was das Internet angeht. Der neueste Abhörskandal der USA und der Briten lässt doch sehr zu denken übrig. Normale Bürger die sich nichts zu schulden kommen lassen, werden abgehört. Die Bundesregierung verlangt Aufklärung aber die beiden Mächte lassen sich eh nichts sagen.
Verstößt das Abhören nicht gegen unser Datenschutzgesetz? Telefongespräche, E-Mails und Einträge in Facebook wurden aufgezeichnet. Verstehe ich nicht.
Durch die vielen Netzwerke im Internet werden gläserne Menschen geschaffen. Jeder weiß alles über jeden. Big Brother beobachtet dich.
Leider hast du Recht. Dem Spinnennetz der Überwachung wird man wohl kaum entkommen können. Zurzeit bleibt einem wohl nur übrig, sich mit seinen persönlichen Daten sehr vorsichtig im Internet zu bewegen. Die Preisgabe sollte man tunlichst auf ein notwendiges Maß begrenzen. Ein Schutz vor Überwachung und Kontrolle und damit Einschränkung der persönlichen Freiheit ist es aber auch nicht. "Die Gedanken sind frei" gilt wohl weniger denn je! Aber auch vor persönlichen Anfeindungen im Netz wird es wohl kaum einen wirksamen Schutz geben. Vielleicht sollte man einfach nicht alles glauben, was irgendwo geschrieben steht.
Wenn ich mich in einem Unternehmen bewerbe, könnte es möglich sein, dass der potentielle Arbeitgeber erst im Internet recherchiert. Findet er irgendwelche negativen Bericht über die jeweilige Person, kann es eine entscheidende Rolle spielen, ob man die ausgeschriebene Arbeitsstelle bekommt.
Arbeitgeber informieren sich überwiegend über Eintragungen in Facebook, xing oder wer kennt wenn?
Ist das nicht ein Eingriff in die Privatsphäre. Was ist wenn bestimmte Menschen negative Nachrichten verbreiten. Man muss erst den Betreiber der Suchmaschinen und dann den richtigen Ansprechpartner im jeweiligen Netzwerk ausfindig machen. Es ist nicht einfach die Seiten löschen zu lassen.
In diesem Fall benötigt man einen Rechtsanwalt der sich mit dem Internet auskennt. Gesetzeslage.
Tja, ich glaube, dass irgendwelche gesetzlichen Regelungen nur begrenzt wirken. Das Internet kontrollieren zu wollen, ist aussichtslos. Was nützt denn schon ein deutsches Verbot in einem globalen Netz. Eine deutsche Regelung bringt zum Beispiel überhaupt nichts, wenn ein Server auf einem pazifischen Eiland steht und die Regierung dazu noch korrupt ist. Man wird nicht verhindern können, dass Gerüchte, Unwahrheiten bzw. auch nur Unangenehmes im Internet Verbreitung finden. Sich dagegen zu wehren, ist schwierig und dies wird in naher Zukunft auch so bleiben. Helfen könnte nur, wenn die Leutchen nicht alles für wahr halten und glauben, was im Internet so verbreitet wird. Selbst die USA schaffen es nicht, Veröffentlichungen bei Wikileaks zu verhindern, obwohl ein solches Handeln in den USA unter Strafe steht.
Ja es gibt nicht nur die negativen Seiten des Internets. Das Internet ist ein riesengroßer Marktplatz, wo so viele Produkte und Dienstleistungen angeboten werden.
Wo man die Preise vergleichen kann, später im Geschäft deines Vertrauens über den Preis und Lieferbedingungen verhandeln kann. Das ist ein Vorteil für den Verbraucher. Natürlich muss man beim Online-Kauf einige Dinge beachten aber ich finde es klasse.
Preisverhandlungen funktionieren nicht in jedem Geschäft aber man kann es ja mal versuchen, ob man den ein oder anderen Cent sparen kann. Wenn man sich mit den Gesetzen des Fernabsatzgeschäftes auskennt. §312 b BGB
Ich schaue auch im Internet, weil das Angebot fast unbegrenzt ist. Vor kurzer Zeit habe ich im Online-Store von HugoBoss ein Kleid bestellt, weil ich genau wusste, was ich wollte. Allerdings halten sich solche Bestellungen bei mir in Grenzen, denn vielfach ist die Bestellung im Internet gar nicht so praktisch und auch nicht unbedingt günstiger. Ich liebe das Shoppen im Real-Life...gerade bei Kleidung. Und Schuhe kaufe ich immer noch in einem ganz normalen Laden. Bücher bestelle ich meist über unsere örtliche Buchhandlung. Liegen am nächsten Tag zur Abholung bereit. Muss mich dann nicht mit merkwürdigen Paketzustellern rumärgern (außer mit der DHL gab es mit allen anderen Zustelldiensten Probleme).