Ich möchte euch einen Beitrag zum Thema Beschaffungsmarkt zur Verfügung stellen.
Wo ist also der Beschaffungsmarkt für Arbeit.
Wir unterscheiden den innerbetrieblichen und den außerbetrieblichen Beschaffungsmarkt nach Arbeitskräften.
Im Rahmen von außerbetrieblich müssen wir unterscheiden beschaffen wir unsere Arbeitskräfte im Inland oder holen wir sie aus dem Ausland.
Innerbetrieblich stoßen wir schon bald auf unsere Grenzen. Es gibt außerbetrieblich einen größeren Markt. Im Inland werden wir früher oder später keine geeigneten Fachkräfte finden, das ist nicht in jeder Branche gleich. Wir werden im Ausland schauen müssen.
Ich warte auf den Experten der ein Buch schreibt wie beschaffe ich Fachkräfte in Europa. Der Beschaffungsstrategien definiert.
Denn jedes Land hat andere Bewerbungsprozesse.
Wenn wir glauben, dass jedes Land eine Bewerbungsmappe einreicht. In Frankreich zum Beispiel packen sie alles in einen Umschlag, kommt da eine Bewerbungsmappe heraus, werden sie komisch angeschaut. Stellen sie dem Bewerber eine Frage, redet er 20 Minuten.
In Großbritannien ist es üblich sich über Referenzen zu bewerben, was in Deutschland erst beginnt. Diesen Referenzen werden nachgegangen. Es wird bei Arbeitgebern angerufen und ist ein Teil des Bewerbungsprozesses.
Bei Arbeitgebern anzurufen um sich über den neuen Mitarbeiter zu informieren halte ich für sehr fraglich.
Da der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt gab es wohl in der Vergangenheit irgendwelche Probleme.
Folgendes wird passieren:
War der Mitarbeiter schlecht und der Chef ist froh über den Abgang wird er dem neuen Arbeitgeber dies bestimmt nicht erzählen. War der Mitarbeiter gut aber es gab interne Probleme wird sich der Chef bestimmt nicht positiv über den Mitarbeiter äußern. War der Mitarbeiter gut und er möchte aus persönlichen Gründen das Unternehmen wechseln wird die Chance recht hoch sein, dass der Chef wahrheitsgemäß antwortet. Diese Art von Arbeitsplatzwechsel ist allerdings nur ein geringer Teil.
Ich persönlich halte also eher wenig davon. Außerdem gibt es bei uns ein Arbeitszeugnis das Aussage darüber trifft, wie der Mitarbeiter war.
Es gibt in jedem Land verschiedene Bewerbungsverfahren. In Großbritannien z. B. verlangen die Unternehmen immer nach Referenzen, wo sie das Unternehmen des Mitarbeiters kontaktieren können.
Gut ich als Mitarbeiter bekomme solche Gespräche nicht mit. Ein negatives Gespräch könnte zu einer Absage führen. Besonders wenn ich gerne bei dem Unternehmen arbeiten möchte. So was ist ärgerlich. Ein potentieller Arbeitgeber darf sich auch nicht beeinflussen lassen, wenn ein Personaler negativ über ein Mitarbeiter spricht. Es könnte sein, das er den Mitarbeiter nicht gehen lassen will.